Sportbeutel, Turnbeutel und Matchsack
Die Entstehung des Sportbeutels ist bis in das 19. Jahrhundert zurückzuführen. Nach der ausgelösten Turnbewegung durch Herrn Friedrich Ludwig Jahn (geboren am 11. August 1779 in Lanz / gestorben am 15. Oktober 1852 in Freyburg (Unstrut)) wurde 1842 der Sportunterricht zum regulären Schulfach erklärt. Seit dem mussten die Schüler ihre Sportsachen einheitlich zur Schuluniform mitbringen.
Der klassische Turnbeutel ist ein früher aus Stoff – heutzutage aus Polyestergewebe bestehender Sack oder Beutel, in dem man seine Sportsachen wie T-Shirt, Turnhose und Turnschuhe aufbewahrt. Größtenteils im gleichen Design wie der Schulranzen erhältlich, ist der Turnbeutel vor allem ein Begleiter bei Schülern in der Grundstufe. Aufgrund der großen Farben- und Designvielfalt gilt er jedoch auch bei den Schülern, welche die Mittelstufe beginnen, als sehr beliebt.
Der bei den jüngeren Schülern gemochte Turnbeutel ist in vielen Teilen Deutschlands auch als Matchsack bekannt.
Turnbeutel: Der Turnbeutel ist von der Form her aufgebaut wie ein normaler Beutel, nur zum Schließen durch eine Kordel mit Feststeller.
Matchsack: Der Matchsack dagegen ist eher von der Form her wie ein Seesack. Mit seiner Röhrenform besticht er durch ein großes Platzangebot, indem neben den Sportsachen auch Pflegeprodukte, Getränkeflaschen etc. ihren Platz finden.
Ob wasserabweisend und imprägniert oder einfach, klassisch und günstig, ob Matchsack oder Turnbeutel – für jedermann ist etwas dabei.









