Geldbörsen, Geldbeutel und Brustbeutel
Eine Geldbörse ist hauptsächlich ein kleinlicher Beutel oder eine Tasche, in dem man Bargeld aufbewahrt. Bis in das 19. Jahrhundert hinein verwendete man den faustgroßen Geldbeutel. In ihm wurden die Münzen aufbewahrt und meist mit einer Schnur verschlossen. Man trug ihn befestigt ebenso mit einer Schnur am Gürtel.
Späterhin setzte sich dann allerdings die eckige Variante des Geldbeutels, und somit auch der neue Begriff Geldbörse, durch. Diese unterscheidet man in Herrenbrieftaschen, Damenbrieftaschen, Kellner- / Bedienergeldbörsen und natürlich die Kinder- / Jugendgeldbörsen.
Herrenbrieftaschen: Diese Brieftaschen sind zusammenklappbar und verfügen über eine durchschnittliche Größe von 12,5 x 10 cm im geschlossenen Zustand. Oftmals sind sie ausgestattet mit ausklappbaren Fächern, in denen man Kreditkarten, Ausweise, Visitenkarten oder auch Fotos verstauen kann. Das Fach für Münzen gehört bei Herrenbrieftaschen zur Grundausstattung. Getragen werden sie meist in einer Gesäßtasche bzw. Sakko- oder Jackentasche.
Damenbrieftaschen: Die Damenbrieftaschen sind in vom Grunde her genau wie Herrenbrieftaschen aufgebaut. Man unterscheidet hier jedoch eine größere Vielzahl an Formen und Farbenvarianten. Diese Brieftasche wird meist in der Handtasche getragen. Bediener- / Kellnergeldbörse: Mit einer Größe von im Schnitt ca. 20 x 12 cm und 5-8 Fächern ist sie die größte aller Geldbörsen. Des Weiteren besticht sie durch ein großes Münzfach. Die Kellner- oder auch Bedienergeldbörse genannt, wird meist durch eine Kette gesichert am Gürtel getragen.
Kinder- / Jugendgeldbörsen: Kinder- / Jugendgeldbörsen gibt es in zahlreichen Formen und Varianten. Ob mit Kordel zum Umhängen als Brustbeutel oder die klassische Form einfach zum Verschließen mit einem Reißverschluss. Bestehend aus hochwertigen Materialen wie Polyester-Gewebe gibt es die schönsten Kindergeldbörsen wasserabweisend und imprägniert.









